Mitbegründer der Zweiten Republik

DAS ALFRED MALETA ARCHIV
in Oberweis bei Gmunden

Der Nachlass

Alfred Maleta (1906-1990), ÖVP Politiker der Nachkriegszeit, Nationalratspräsident (1961-1975, in verschiedenen Positionen), von der Wochenpresse 1971 als «Der schwarze Marx» tituiliert, war neben Julius Raab, Leopold Figl, Bruno Kriesky, Anton Benya und Rudolf Salinger, ein Mitbegründer der Zweiten Republik.
Durch seine scharfsinnige Analyse politischer Vorgänge war er manchaml gefürchtet und wiedrum auch hoch geachtet.
Er war ein «Brückenbauer» zwischen den gegensätzlichen Weltanschauungen und als Solzialpolitiker eher am linken Spektrum der ÖVP beheimatet.
Am 28.Februar 2011 wurde er von Gmunden, OÖ in ein Ehrengrab der Stadt Wien umgebettet.
Das Alfred Maleta Archiv macht sich zur Aufgabe die hinterlassenen Fragmente des zweiten Bandes der Erinnerungen von Alfred Maleta zu publizieren.
Eine genaue Biografie Alfred Maletas, unter Einbeziehung seiner eher unbekannten Kindheit in Mödling, Wien und Baden, seine Schulzeit in Linz wie auch seine spätere berufliche Tätigkeit in der Ersten Republik und im Ständestaat werden hier vorbereitet.
Weiters wird der oft missverstandene Gegensatz seiner sozoialpolitischen Tätigkeit zu seiner unternehmerischen Tätigkeit als Herausgeber und Miteigentümer an den "Oberösterreichischen Nachrichten" behandelt. Maleta spielte auch beim "Wiener Zeitungskrieg" eine Rolle, die hier nicht unbeachtet bleiben soll. In seinem Nachlass wurden viele Dokumente und Aufzeichnungen, teilweise auch Richtigstellungen zu Veröffentlichungen in Büchern und Artikel, gefunden.
Beispiele aus der Sammlung von Presseartikel aus der aktivsten Zeit von Alfred Maleta: